Wissen
Welche Genehmigungen Sie für Erdarbeiten brauchen
Die meisten Erdarbeiten auf dem eigenen Grundstück brauchen keine Genehmigung. Ein paar Fälle schon, und die kosten Zeit, wenn man sie vergisst.

Genehmigungspflichtig oder anzeigepflichtig
- Container auf öffentlicher Fläche: Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde
- Grundwasserabsenkung: wasserrechtliche Erlaubnis beim Landkreis
- Einleitung von Wasser in Kanal oder Gewässer: Zustimmung des Betreibers
- Größere Aufschüttungen und Abgrabungen: je nach Höhe und Fläche baugenehmigungspflichtig (Niedersächsische Bauordnung)
- Versickerungsanlagen für Dachwasser: oft erlaubnisfrei, bei größeren Flächen anzeigen
- Arbeiten in Schutzgebieten: Naturschutz- und Wasserschutzgebiete haben eigene Regeln
Meist genehmigungsfrei
Baugrube im Rahmen der Baugenehmigung, Gräben für Hausanschlüsse, Geländemodellierung in kleinem Umfang, Container auf dem eigenen Grundstück.
Unser Beitrag
Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, welche Punkte für Ihr Vorhaben relevant sind, und liefern die technischen Angaben für Anträge. Stellen müssen Sie sie als Bauherr selbst.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Sondernutzungserlaubnis?
Meist etwa eine Woche. Rechnen Sie fünf Werktage ein.
Darf ich Erdaushub auf dem Nachbargrundstück lagern?
Nur mit dessen Einverständnis, am besten schriftlich.
Was passiert bei Arbeiten ohne nötige Genehmigung?
Bußgelder und im schlimmsten Fall Rückbau. Das Risiko lohnt sich nicht.
Passend dazu
Container anfragen
Abfallart und Menge angeben, wir melden uns mit Stelltermin und Angebot.


