Grundwasser in der Baugrube: Was dann?
Flaches Land, hoher Grundwasserstand: Im Emsland steht Wasser oft schon nach einem Meter. Wer das vorher weiß, plant die Wasserhaltung ein und nicht den Baustopp.

Woher Sie den Wasserstand kennen
Aus dem Baugrundgutachten, aus Bohrungen der Nachbarn oder aus den Grundwasserkarten des Landes. Der Stand schwankt mit der Jahreszeit: im Winter und Frühjahr am höchsten.
Offene Wasserhaltung
Wasser sammelt sich in einem Pumpensumpf am tiefsten Punkt und wird abgepumpt. Reicht bei geringem Zufluss und bindigem Boden. Einfach und günstig.
Grundwasserabsenkung
Bei Sand und starkem Zufluss werden Filterbrunnen oder Spülfilter um die Grube gesetzt und das Wasser dauerhaft abgepumpt, bis der Keller dicht ist. Braucht eine wasserrechtliche Erlaubnis und eine Einleitstelle für das Wasser.
Oder gar nicht erst so tief
Manchmal ist die beste Lösung, das Haus höher zu setzen oder auf den Keller zu verzichten. Diese Entscheidung fällt in der Planung, nicht in der Grube.
Häufige Fragen
Wer beantragt die Wasserhaltung?
Wie lange dauert die Genehmigung?
Darf ich das Wasser in den Kanal pumpen?
Passend dazu
Erdarbeiten anfragen
Maße und Ort angeben, wir melden uns mit Terminvorschlag und Angebot nach Besichtigung.

