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Baugrube: Ablauf und Checkliste
Eine Baugrube ist kein Loch, sondern ein Bauwerk auf Zeit. So läuft sie ab — und daran sollten Sie vorher denken.
Der Ablauf in sechs Schritten
Sechs Stufen im Schnitt
- Absteckung und Einweisung: Lage und Tiefe werden nach Plan festgelegt; Zufahrt und Lagerflächen werden geklärt.
- Mutterboden abtragen: Der Oberboden wird separat auf Miete gesetzt — er kommt später zurück auf die Außenanlagen.
- Aushub: Die Grube wird auf Sollmaß ausgehoben, die Böschungen werden standsicher angelegt.
- Abfuhr oder Lagerung: Überschüssiger Boden wird abgefahren, wiederverwendbarer seitlich gelagert.
- Feinplanum und Verdichtung: Die Sohle wird höhengerecht abgezogen und verdichtet — die Grundlage für Sauberkeitsschicht und Bodenplatte.
- Übergabe: Sie erhalten eine saubere, tragfähige Grube — bereit für den Hochbau.
Ihre Checkliste vor dem ersten Baggerbiss
- Leitungsauskunft eingeholt? Strom, Wasser, Gas und Telekom müssen vor dem Graben bekannt sein.
- Zufahrt für Bagger und LKW frei — Breite, Tragfähigkeit, keine tiefhängenden Leitungen?
- Platz für Bodenmieten oder Container eingeplant?
- Höhenbezug vorhanden (Meterriss, Nachbarbestand, Plan)?
- Baugrundgutachten oder Altlasten-Hinweise? Beides früh auf den Tisch.
- Nachbarn informiert? Ein kurzes Gespräch erspart lange Diskussionen.
Wie lange dauert das?
Eine typische Einfamilienhaus-Grube ist bei normalem Boden und freier Zufahrt in wenigen Arbeitstagen ausgehoben. Was die Dauer treibt, sind selten die Kubikmeter — sondern enge Zufahrten, unerwarteter Boden und fehlende Vorklärungen. Genau die räumen wir beim Vor-Ort-Termin gemeinsam ab.
Ihre Baugrube, sauber geplant
Senden Sie uns die Eckdaten — wir kommen kostenlos vorbei und nennen dann ein verbindliches Angebot.