Projekt anfragen
Wissen

Verfüllen und verdichten: Damit nichts nachsackt

Abgesackte Terrassen und Risse im Pflaster haben fast immer dieselbe Ursache: Die Verfüllung wurde nicht verdichtet. Das lässt sich vermeiden.

Erdblock mit Bodenschichten und Kettenbagger, 3D-Visualisierung

Welcher Boden hinein darf

Verdichtbarer Boden: Sand, Kiessand, brauchbarer Aushub ohne Organik. Kein Oberboden, kein Torf, keine Wurzeln, kein Bauschutt mit Fremdstoffen. Gegen die Kellerwand kommt zuerst die Drainageschicht oder Noppenbahn, dann der Boden.

Lagenweise ist Pflicht

In Lagen von 20 bis 30 cm einbauen, jede Lage verdichten, dann die nächste. Wer die Grube in einem Rutsch zuschiebt, bekommt Hohlräume, die sich über Jahre setzen.

Rund ums Haus besonders sorgfältig

Dort, wo später Terrasse, Eingang und Einfahrt liegen, muss die Verfüllung tragen. An der Hauswand mit leichtem Gerät verdichten, damit die Abdichtung nicht beschädigt wird.

Häufige Fragen

Wann darf verfüllt werden?
Wenn die Kellerabdichtung ausgehärtet und die Drainage abgenommen ist. Der Rohbauer gibt frei.
Kann der Aushub der Baugrube genutzt werden?
Der Unterboden ja, wenn er verdichtbar ist. Lehm und organischer Boden sind ungeeignet.
Verdichtet ihr mit Walze oder Platte?
Im Arbeitsraum mit Rüttelplatte oder Stampfer, auf Flächen mit dem Walzenzug.

Passend dazu

Erdarbeiten anfragen

Maße und Ort angeben, wir melden uns mit Terminvorschlag und Angebot nach Besichtigung.

Projekt konfigurieren Kontakt aufnehmen