Erdaushub richtig entsorgen
Boden ist kein Müll — aber auch nicht einfach „weg damit“. Was mit Ihrem Aushub passiert und warum die Vorgeschichte des Grundstücks zählt.
Drei Wege für den Aushub
Vom Aushub zum passenden Weg
- Wiedereinbau vor Ort: Der beste Weg. Geeigneter Boden wird für Verfüllung und Geländemodellierung direkt wiederverwendet — kurze Wege, keine Entsorgung.
- Verwertung: Sauberer Bodenaushub geht in die Verfüllung von Abgrabungen oder in Baustoff-Kreisläufe.
- Entsorgung über zugelassene Anlagen: Belasteter oder nicht verwertbarer Boden wird analysiert und über dafür zugelassene Annahmestellen entsorgt — mit Nachweis für Ihre Unterlagen.
Warum die Vorgeschichte zählt
Entscheidend ist nicht, wie der Boden aussieht, sondern wo er herkommt. Stand auf dem Grundstück früher eine Werkstatt, Tankstelle oder ein Gewerbebetrieb, kann der Aushub belastet sein — dann sind Beprobung und ein anderer Entsorgungsweg Pflicht. Für unbelasteten Boden von der grünen Wiese ist der Weg dagegen kurz. Sagen Sie uns ehrlich, was Sie über die Fläche wissen; im Zweifel wählen Sie im Konfigurator einfach „unklar“ — die Klärung erfolgt vor Ort.
Was Sie von uns bekommen
- Ehrliche Einordnung beim Vor-Ort-Termin: wiederverwenden, verwerten oder entsorgen.
- Transport und Abwicklung über zugelassene Annahmestellen.
- Auf Wunsch die Nachweise für Ihre Bauakte.
So bleibt vom Aushub am Ende nur eines übrig: ein sauberes Grundstück.
Wohin mit Ihrem Aushub?
Menge und Bodenart angeben — wir kümmern uns um Abfuhr, Verwertung und Nachweis.