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Erdbau

Bodenaustausch: wenn der Untergrund nicht trägt

Torf, Mudde, alte Auffüllungen oder weicher Lehm tragen kein Haus. Wir heben sie aus und bauen den Untergrund lagenweise mit tragfähigem Material neu auf.

Bodenprofil von Grasnarbe bis Fels, 3D-Visualisierung

Wann ein Bodenaustausch nötig ist

Wenn das Baugrundgutachten weiche oder organische Schichten unter der Gründungssohle findet. Im Emsland sind das oft Moor- und Torfböden sowie Auffüllungen auf früher genutzten Flächen.

Ablauf

  • Aushub bis auf tragfähigen Horizont, Tiefe nach Gutachten
  • Bei Grundwasser: Wasserhaltung einrichten
  • Trennlage aus Geotextil
  • Lagenweiser Einbau von Sand, Schotter oder RC-Material
  • Verdichtung je Lage, Tragfähigkeitsprüfung

Alternativen

Bei großen Tiefen kann eine Pfahlgründung wirtschaftlicher sein. Das entscheidet der Statiker. Wir liefern dafür die Mengen und Preise des Austauschs zum Vergleich.

Häufige Fragen

Wie tief geht ein Bodenaustausch?
So tief, wie die weiche Schicht reicht. Oft ein bis zwei Meter, bei Moorböden auch mehr. Das Gutachten gibt die Tiefe vor.
Was passiert mit dem ausgebauten Boden?
Torf und organischer Boden lassen sich nicht wiederverwenden und werden entsorgt. Sand und brauchbarer Boden bleiben zur Verfüllung.
Welches Material kommt hinein?
Meist Sand oder Schotter, bei zulässigem Standort auch RC-Material. Entscheidend ist die Verdichtbarkeit.

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